Köster & Hocker, Träger des Liederpreises 2018, live am 27.10.2018

Samstag, 27. Oktober 20:00 - 22:30 (Einlass 19 Uhr)

Köster & Hocker kommen am 27.10. zum zweiten Mal mit ihrem fulminanten Konzertprogramm und dem "fantastischen Friesen" Helmut Krumminga (Gitarre) zu uns in den Festsaal. Dieses Mal kommen sie außerdem als die frischgebackenen Träger des renommierten, deutschen Liederpreises.

Zu den bisherigen „Liederpreis“-Trägern gehören beispielsweise Wolf Biermann, Franz Josef Degenhardt, Manfred Maurenbrecher, Reinhard Mey, Georg Ringsgwandl, Stoppok und Konstantin Wecker. Auch die Kölner Band The Piano Has Been Drinking mit Gerd Köster und Frank Hocker hat den Preis 1992 erhalten und die Kölner Musiker-Initiative gegen Rassismus und Neonazis "Arsch huh, Zäng Ussenander" erhielt ihn 1993.

Die Jury hat Worte für das Schaffen der Künstler gefunden, die wir so nie zusammen bekommen hätten, die aber perfekt beschreiben, was uns am 27.10. erwartet und worauf wir uns sehr freuen:

"Kölsch ohne Karneval – gibt es das eigentlich? Die Antwort lautet: Ja. Denn auch in dieser Stadt ist nicht alles, was mit Brauchtum zu tun hat, Karneval. Daran erinnern unter anderem immer wieder Gerd Köster und Frank Hocker, die seit Ende der 1980er-Jahre kölsches Liedgut jenseits aller Tümelei auf Bühnen und Tonträger bringen.

Es entsteht die Band „The Piano has been drinking“, die mit ihren kölschen Tom-Waits-Adaptionen bald zum Kult wird. Eigene neue Stück kommen dazu bis sich die Band 1993 auflöst. Aber Köster und Hocker machen weiter. Zu Peter Millowitschs 85. Geburtstag tragen sie zum ersten Mal ein eigenes Krätzchen vor und hauchen damit der traditionellen Kunstform Kölscher Kneipengesänge neues Leben ein. Dass sie von nun an bei fast allen Kölner Veranstaltungen außerhalb des Karnevals dabei sind, vor allem, wenn es um die Pflege der Mundart […] geht, soll hier noch am Rande erwähnt sein.

Ihr Lied „Wa´sch nit kenne“ hat im letzten Jahr die meisten Punkte der Juroren der Liederbestenliste bekommen. „Was ich nicht kenne, kann ich nicht leiden“ – das beschreibt die unsägliche Ignoranz vieler Zeitgenossen gegenüber allem Fremden und Anderen. Nach oben beten und nach unten treten – das kann doch nicht das Leben sein. Und so bleibt für Köster und Hocker nur der Wunsch, lieber Chef in der Hölle zu sein als im Himmel Lakai. Auf Kölsch versteht sich.

Die Texte von Gerd Köster entstehen aus der Beobachtung der Menschen in seiner Umgebung. Sie sind hochpolitisch, weil er den Menschen nebenan meint und nicht die große verbale Keule mit Allgemeinplätzen schwingt. Sein Silberhochzeitspartner Frank Hocker findet immer den richtigen Ton dazu. Seit mehr als 25 Jahren machen die beiden Freunde zusammen Musik – erfolgreich und stets gut geerdet in der Stadt, in der sie leben.“ (Quelle: www.liederbestenliste.de/Aktuelles)

Tickets sind bei uns im Lokal, bei Elektro Maus in Stadtkyll und hier online erhältlich: Tickets